Sei längerer Zeit besucht der SPD-Ortsverein Fürstenzell in unregelmäßgen Abständen Betriebe im Gemeindegebiet Fürstenzell, die als „hidden champoions“ wenig öffentlich bekannt sind, deren Produkte ud Dienstleistungen aber weit über Fürstenzell hinausgehen. Fie Firma „moderne küchentechnik“ von Jürgen Nebauer in Rehschaln ist dafür ein treffendes Beispiel. Sukzessive hat sich der Betrieb von seinen Büros in Irsham nach Rehschaln verlagert und vergrößert. Auch wirden innerhal des neuen Gebäudes an der Hauptstraße schrittweise Erweiterungen nötig und weitere sind geplant. Aktuell beschäftige man 15 Mitarbeiter und die nächste Generation steht für die Weiterführung des Unternehmens in den Startlächern...
... Hinter „moderner küchentechnik“ verbrigt sich die Planung, Anfertigung und Montage von vor allem gewerblichen Kücheneinheiten in der Gastronomie, Hotellerie und im Tagungsbereich. Unter anderem steht eine Küche im Humboldt-Forum im Berliner Stadtschloss, die der 1. Bürgermeister Manfred Hammer schon selbst bei einem Bseuch in Berlin in Augenschein genommen hatte, wie er augenzwinkernd berichtete. Ein weiterer 'prominenter' Standort für Technik aus Fürstenzell ist das Jahnstadion in Regensburg. Aktuell steht mit dem Kulturzentrum Bergson in München-Pasing ein großes Projekt vor dem Abschluss. Doh nicht nur Planung und Montage sind Geschäftsfelder, ein wichtiger Bestandteil ist der Service und die Instandsetzung. So biete man den Kunden eine 24/7-Service für Reparatur und Austausch. Dazu äußerte Geschäftsführer Nebauer auch seinen Wunsch an die Parkplatznutzer des Umfelds von Kirche und Feuerwerhhaus, die Zufahrten immer freizuhalten. „Es sieht vielleicht so aus, als wäre kein Betrieb, im Notfall muss aber der Kundendienst einsatzbereit sein.“ Ein dritter Bereich ist der Verleih von Küchenelementen oder ganzen Containern, die als temporäre Küche z.B. während eines Festivals, einer Renovierung oder zuletzt bei Hochwasserschäden dienen können. Im gemeinsamen Austausch erörtete man weitere Themen, die die Marktgemeinde alleine nicht regeln kann, die aber eine Erschwermnis oder gar Ärgernis für den Unternehmer darstellen. So müssen für eine Vielzahl von Aufgaben gesondert Beauftragte benannt und geschult werden, oder teuer als externe Leistung eingekauft werden. Bei Einsätzen in Österreich ist die enge Auslegung des Arbeitsrechts eine große Herausforderung, gerade bei spontanen Aufträgen und Einsätzen. Auch die umfangreichen Dokumentationspflichten stelleneine zusätzliche Belastung dar. Der SPD-Ortsverein um den Vorsitzenden Michael Gruber zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der betrieblichen Leistungen und dankte Jurgen Nebauer für die Möglichkeit einen Einblick zu erhalten und für seine offene Art, die Herausforderungen anzusprechen.